Über mich
Coach & Prozessbegleiterin mit Weitblick
Ich begleite Menschen in Phasen, in denen sich etwas verändert, ins Wanken gerät oder sich neu ausrichten will.

Mein Weg begann mit dem Wunsch, Menschen wirklich zu verstehen – ihr Verhalten, ihre Entscheidungen und die Dynamiken, in denen sie sich bewegen.
Ich habe Soziologie studiert und mich intensiv mit gesellschaftlichen Dynamiken und menschlichem Erleben auseinandergesetzt. Gleichzeitig wurde ich mit Anfang 20 Mutter – und habe früh gelernt, Verantwortung zu tragen und meinen eigenen Weg zu gehen.
Neben dem Studium brachte ich mir Webdesign und Programmierung autodidaktisch bei und baute mir Schritt für Schritt ein eigenes Unternehmen auf.
Da mein ursprünglicher Wunsch war, Psychologie zu studieren, arbeitete ich mich nach dem Abitur eigenständig intensiv in psychologische Grundlagen ein.
Im Studium vertiefte ich diese Perspektive durch Sozialpsychologie als Nebenfach.
2022 begann ich meine Coaching-Ausbildung bei CoachingPlus in der Schweiz, die auf der positiven Psychologie nach Adler basiert, und schloss sie als zertifizierter Systemischer Coach CP ab.
Fast 20 Jahre lang war ich selbständig als Web- und Grafikdesignerin tätig und begleitete Menschen beim Aufbau ihrer Selbständigkeit, bei ihrer Sichtbarkeit und in ihrer Positionierung.
Ich habe ein Unternehmen mitgegründet, Verantwortung getragen und Entscheidungen getroffen, die nicht immer leicht waren. Ich habe erlebt, was es bedeutet, wenn Dinge nicht aufgehen – mit finanziellen Verlusten, herausfordernden Dynamiken und Zeiten, in denen vieles ins Wanken gerät.
Diese Erfahrungen haben meinen Blick geschärft – für das, was Menschen in Umbruchphasen wirklich brauchen: Klarheit, Orientierung und innere Stabilität.
Über viele Jahre hinweg habe ich mit Gruppen gearbeitet und mich intensiv mit Kommunikation, Zuhören und zwischenmenschlichen Dynamiken beschäftigt.
Diese Erfahrungen wurden durch meine Zeit in Gemeinschaften zusätzlich vertieft – mit all ihren Facetten: Nähe, Unterschiedlichkeit, Konflikt und Wandel.
Gerade in solchen Kontexten wird sichtbar, was Menschen bewegt – oft schneller und unmittelbarer als im Alltag. Ich habe gelernt, zuzuhören, zu vermitteln, Spannungen wahrzunehmen, Gespräche auch in schwierigen Situationen konstruktiv zu begleiten – und loszulassen, wenn es nötig ist.
Die Arbeit mit der Stimme begleitet mich seit meiner frühen Erwachsenenzeit.
Aus der Freude am Singen heraus begann ich mit Stimmbildung – und stellte bald fest, dass es dabei um weit mehr geht als um Klang.
Stimme verändert Selbstwahrnehmung, Präsenz und Selbstbewusstsein. Sie beeinflusst, wie wir wahrgenommen werden – und wie wir uns selbst erleben.
Sie ist für mich ein direkter Zugang zu Ausdruck, Klarheit und innerer Ausrichtung.
Heute fliesst all das in meine Arbeit ein: mein analytischer Blick, mein gestalterisches Gespür und meine Fähigkeit, Räume für echte Begegnung zu schaffen.
Ich arbeite klar und strukturiert – und gleichzeitig mit einem feinen Gespür für das, was sich nicht sofort zeigt.
Neben einem reflektierten, bewussten Zugang gibt es in meiner Arbeit auch eine intuitive Ebene – und, wenn Sie offen dafür sind, eine Dimension, die sich nicht immer in Worte fassen lässt, aber oft tief berührt.
Was mir wichtig ist
Ich arbeite nicht mit Standardlösungen.
Ich höre hin – auch auf Zwischentöne, Unsicherheiten und Widersprüche, die oft unter der Oberfläche liegen.
Ich stelle Fragen, die vielleicht ungewohnt sind, und halte Raum für das, was entstehen will.
Mir ist wichtig, dass Sie sich gesehen fühlen.
Dass Sie sich nicht verstellen müssen.
Und dass Sie in Ihrem Tempo gehen können – mit Klarheit, Tiefe und einer Prise Leichtigkeit.
Ich glaube an die schöpferische Kraft jedes Menschen.
An den Wert von Zwischenräumen.
Und an Präsenz als etwas, das aus dem Innern entsteht.
Was mich sonst noch bewegt
Ich liebe tiefe Gespräche, das Spiel mit Sprache und kreative Räume, die nach innen und aussen offen sind.
Ich mag ehrliche Menschen, Unperfektes mit Seele und Stille, die etwas trägt.
Ich interessiere mich für Bewusstseinsarbeit, für systemische und auch spirituelle Perspektiven –
und für die Frage, was es wirklich heisst, ganz da zu sein.