Irgendwann habe ich gemerkt:
Es geht nicht mehr nur um Website gestalten – sondern um Leben gestalten.
Oder vielleicht genauer:
Es ging eigentlich schon immer um beides.
Wie alles begann
Schon seit vielen Jahren – es könnten bald zehn sein – begleitet mich der Wunsch, weniger am Computer zu arbeiten und stattdessen mehr mit Menschen. Denn was mich wirklich erfüllt, ist nicht das Umsetzen eines Auftrags, sondern Menschen in ihren Entscheidungsfindungen und inneren Entwicklungsprozessen zu begleiten.
Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich, dass dieser Teil meiner Arbeit schon sehr früh da war – lange bevor ich eine Coachingausbildung begonnen habe.
Während meiner Zeit als Web- und Grafikdesignerin war es meine besondere Herangehensweise, die Menschen, mit denen ich arbeitete, in ihrem ganzen Wesen zu erfassen. Ich habe mich so tief wie möglich in ihre Vorstellungen hineingedacht und hineingespürt – in ihre Ideen, ihre Zweifel, ihre inneren Bewegungen – mit dem Ziel, am Ende etwas zu gestalten, das sie und ihr Wirken wirklich zum Ausdruck bringt.
Dabei ging es selten nur um Design. Ich war konfrontiert mit Unsicherheiten, mit Richtungsfragen, mit immer neuen Überlegungen. Und es war schon damals meine Stärke, meine Kund:innen durch Fragen und gemeinsames Reflektieren dahin zu begleiten, wo für sie Klarheit entsteht.
So entstanden oft sehr vertrauensvolle Beziehungen. Und obwohl ich ursprünglich als Designerin beauftragt wurde, wurde ich für viele meiner Kund:innen zu einer Ansprechpartnerin weit über das eigentliche Projekt hinaus.
Vielleicht kennst du das aus deiner eigenen Arbeit:
dass es irgendwann nicht mehr nur um die Sache geht, sondern um den Menschen dahinter.
Genau dieser Teil hat mir immer am meisten Freude gemacht.
Die Frage, die geblieben ist
Mit der Zeit wurde mir immer klarer, dass es genau diese Ebene ist, die mich wirklich interessiert. Die Arbeit am Computer war ein Teil davon – aber nicht der Kern.
Der Wunsch, stärker mit Menschen zu arbeiten, wurde über die Jahre immer deutlicher. Und gleichzeitig blieb lange eine offene Frage:
Wie und in welcher Form möchte ich das tun?
Neu anfangen – und klarer sehen
Als ich 2022 in die Schweiz auswanderte, kam diese Frage noch einmal ganz neu auf. Auch wenn ich weiterhin mit bestehenden Kund:innen aus Deutschland arbeitete, bedeutete dieser Schritt, mich in einem neuen Land und in einer neuen Region beruflich neu zu positionieren.
Ich war in einem Prozess der Neuorientierung – und gleichzeitig mit einer Frage konfrontiert, die mich schon lange begleitet hatte:
Wie und mit was möchte ich beruflich wirklich wirken?
Eine erste klare Antwort darauf kam durch eine Methode, mit der ich damals erstmals in Kontakt kam und mit der ich heute selbst arbeite: die „Intuitive Solutions“, die ich inzwischen „Innere Wegweisung“ nenne.
In meinem eigenen Prozess wurde mir innerhalb kurzer Zeit etwas sehr deutlich:
Ich möchte Coach werden.
Den Weg bewusst wählen
Für mich war klar, dass ich diesen Weg fundiert gehen möchte. Nachdem ich vieles in meinem bisherigen beruflichen Leben autodidaktisch gelernt hatte, entstand in mir der Wunsch, für diese Tätigkeit eine solide, anerkannte Ausbildung zu machen.
Ich entschied mich für eine Coaching-Ausbildung bei CoachingPlus, deren Ansatz – insbesondere die positive Psychologie nach Adler – sehr gut zu meiner eigenen inneren Haltung passte.
Dort erhielt ich eine umfassende und qualitativ hochwertige Ausbildung, die zwar auf den beruflichen Kontext ausgerichtet war, deren Methoden jedoch weit darüber hinaus anwendbar sind. Ich schloss diese als zertifizierter Systemischer Coach CP ab.
Was sich verändert hat – und was geblieben ist
Wenn ich heute auf diesen Weg zurückblicke, wird mir etwas sehr klar:
Ich habe nicht plötzlich etwas völlig Neues begonnen.
Ich habe begonnen, das weiterzuführen, was schon lange da war – nur bewusster, klarer und mit einem anderen Fokus.
Ich begleite Menschen nicht mehr nur im Ausdruck, sondern in dem, was diesem Ausdruck überhaupt erst zugrunde liegt. Nicht mehr nur dabei, wie etwas sichtbar wird, sondern dabei, was überhaupt sichtbar werden möchte.
Heute
Heute liegt mein Schwerpunkt klar auf meiner Coaching-Arbeit. Ich begleite Menschen in Phasen, in denen sich etwas verändert, ins Wanken gerät oder neu ausrichten will.
Und vieles von dem, was ich aus meiner früheren Tätigkeit mitbringe, ist weiterhin da – nur in einer anderen Form: das Gespür für Menschen, die Fähigkeit zuzuhören, zwischen den Zeilen wahrzunehmen und gemeinsam Klarheit zu entwickeln.
Vielleicht ist genau das der Punkt, an dem sich mein Weg nicht verändert hat – sondern vertieft.
Einladung
Wenn du dich gerade an einem Punkt befindest, an dem sich etwas neu sortieren möchte oder du dir mehr Klarheit und Orientierung wünschst, begleite ich dich gerne ein Stück auf deinem Weg.