Angekommen in der Oase

Mein neuer Standort für Coaching & Entwicklung

Mit meiner Coaching-Praxis habe ich 2025 einen grossen Schritt gewagt:
Aus einem ländlichen Tal im Kanton St. Gallen mitten hinein in die Bundeshauptstadt Bern.

Solche Schritte erfordern Mut – eine Eigenschaft, die mir oft zugeschrieben wird und die ich auch bei meinen Klient:innen immer wieder stärken darf. Mut zur Veränderung, Mut, Vertrautes loszulassen, Mut, sich in ein neues Umfeld und ein neues Gefüge zu begeben. In vielerlei Hinsicht ist ein solcher Wechsel eine System-Änderung: Heraus aus bestehenden Netzen, hinein in neue Konstellationen, neue Beziehungen, neue Dynamiken.

Solche Entscheidungen trifft man nicht leichtfertig. Auch bei mir gingen ihnen längere innere Prozesse voraus – Abwägungen, Fragen, Zweifel, und gleichzeitig eine wachsende Klarheit. Organisation ist das Eine, die emotionale Reise etwas ganz anderes. Diese war geprägt von Aufs und Abs, innerlich jedoch stets getragen von Zuversicht.

Denn nicht zum ersten Mal habe ich in meinem Leben einen grösseren Richtungswechsel vollzogen. Ob das Auswandern aus Deutschland in die Schweiz als selbständig Erwerbende oder frühere Entscheidungen in Beruf und Familie – sie alle haben mich gelehrt, Vertrauen in den eigenen Weg zu entwickeln.
Doch wenn sich der Weg und die Zielrichtung immer mehr herauskristallisieren, gehen auch im Aussen immer mehr Türen auf. Diese Erfahrung trägt mich bis heute.


Auf der Suche nach einem neuen Ort für meine Praxis bin ich so auf die Oase Bern gestossen – eine von Frauen getragene Praxisgemeinschaft.
Hier war mein Bauchgefühl – meine Intuition – sofort eindeutig: Ja, das ist der richtige Ort für mich.

Mein Herz schlägt für Gemeinschaft. Ich arbeite gerne im Austausch mit anderen, engagiere mich, bringe mich ein. Und genau dieses Miteinander ist in der Oase spürbar. Schon beim Betreten der Räume stellte sich dieses Gefühl ein, angekommen zu sein – nicht nur visuell oder räumlich, sondern auch menschlich. Ein Rahmen von Achtsamkeit, Wohlwollen und gegenseitigem Respekt trägt die gemeinsame Arbeit.

Besonders schätze ich die Vielfalt der Frauen und ihrer Angebote: Neben Coaching sind hier auch Therapie, Körperarbeit, Kinesiologie, Massagen und Yoga vertreten. Neben meinem systemischen Coaching arbeiten Kolleginnen auch seelenzentriert – ein Umfeld, das Austausch auf Augenhöhe ermöglicht, sogar direkt vor Ort.

Und dann sind da die kleinen, aber so wertvollen Momente im Alltag: Begegnungen im grossen Aufenthaltsraum, gemeinsames Essen, ein Tee zwischendurch, Gespräche, die tragen. Organisationstreffen, die nicht zäh sind, sondern herzlich und produktiv.
Lauter echt kompetente Frauen, die sich über die jeweils andere, ihr Können und ihre Fähigkeiten so freuen – Konkurrenzdenken war vorgestern und ist hier komplett abgehakt.


Ein Ort, der Räume öffnet

Räume wirken mit. Sie prägen Gespräche, Prozesse und das, was sich zeigen darf. Für meine Arbeit als Coach ist es deshalb zentral, dass ein Ort nicht nur funktional ist, sondern Weite, Ruhe und Beweglichkeit zulässt.

Mein Praxisraum in der Oase Bern bietet genau das: ein helles, ruhiges Setting mit genügend Platz – nicht nur für Gespräche im Sitzen, sondern auch für bewegliche Sequenzen oder kreative Methoden, die Raum brauchen. Ich schätze diese Offenheit sehr, weil sie unterschiedliche Zugänge im Coaching ermöglicht und Prozesse nicht einengt.

Neben meinem eigenen Praxisraum steht in der Oase zudem ein grosser Kurs- und Seminarraum zur Verfügung, den ich für Gruppen, Workshops und zukünftige Angebote nutzen kann.

Für mich sind diese räumlichen Möglichkeiten mehr als ein reiner Arbeitsort. Sie schaffen einen sicheren Rahmen und bieten zugleich Flexibilität – zwei Qualitäten, die für Entwicklungsprozesse zentral sind.

Wer sich einen umfassenderen Eindruck von der Oase Bern und allen Räumen machen möchte, findet auf der Website der Praxisgemeinschaft weitere Fotos und Informationen.
www.oase-bern.com


Meine Arbeit am neuen Standort

In der Oase Bern begleite ich Menschen in beruflichen und persönlichen Entwicklungsprozessen – vor allem dort, wo Fragen nach Ausrichtung, Klarheit und nächsten Schritten auftauchen. Im Zentrum meiner Arbeit steht das systemische Coaching: ein Ansatz, der Zusammenhänge sichtbar macht, Ressourcen stärkt und neue Perspektiven eröffnet.

Viele meiner Klient:innen befinden sich an Übergängen. Sie stehen vor Entscheidungen, spüren innere Blockaden oder merken, dass sich etwas verändern möchte, ohne dass bereits klar ist, wie. In diesen Phasen schaffe ich einen Raum, in dem Sortieren, Innehalten und Neu-Ausrichten möglich wird – in einem Tempo, das dem jeweiligen Prozess entspricht.

Meine Arbeit verbindet strukturiertes Vorgehen mit einer feinen Wahrnehmung für Zwischentöne. Intuition und Reflexion gehören für mich zusammen: das Bauchgefühl ernst nehmen, ohne den Boden zu verlieren. So entstehen Klarheit und Handlungsfähigkeit nicht als schnelle Antworten, sondern als tragfähige innere Ausrichtung.


Wenn äussere Räume innere Prozesse unterstützen

Entwicklungsprozesse finden nie losgelöst statt. Sie sind eingebettet in Beziehungen, Kontexte und Rahmenbedingungen – und genau diese beeinflussen, was möglich wird. In meiner Arbeit als Coach gehe ich von einem ganzheitlichen Menschenbild aus: Körper, Geist und Seele sind untrennbar miteinander verbunden und wirken stets zusammen.

Veränderung entsteht selten durch reine Analyse. Sie beginnt dort, wo Menschen sich selbst bewusster wahrnehmen, Zusammenhänge erkennen und neue Bedeutungen zulassen. Dafür braucht es Zeit und einen Rahmen, der nicht bewertet oder drängt.

Ich verstehe Begleitung als einen Prozess, in dem Menschen ihre eigenen Antworten wiederfinden können. Nicht, weil sie ihnen von aussen gegeben werden, sondern weil sie bereits vorhanden sind und sichtbar werden dürfen. Meine Rolle ist es, diesen Prozess zu strukturieren, zu halten und zu begleiten – mit Fragen, Präsenz und einer Haltung der Wertschätzung.

Räume wirken dabei als stille Mitgestalter. Ein Ort, der Ruhe ausstrahlt und nicht überfrachtet ist, unterstützt innere Klärung auf einer Ebene, die sich kaum in Worte fassen lässt. In solchen Momenten wird es leichter, innezuhalten, sich selbst zuzuhören und neue Perspektiven entstehen zu lassen.


Ankommen

Ankommen ist kein Ziel, das man erreicht, sondern ein Zustand, der sich einstellt, wenn etwas im Inneren und im Äusseren zusammenpasst. Mit dem neuen Standort in der Oase Bern habe ich für meine Arbeit einen Ort gefunden, der diese Stimmigkeit trägt.

Ich freue mich darauf, Menschen hier zu begleiten, die sich Zeit nehmen möchten für ihre Fragen, ihre nächsten Schritte oder für das, was sich gerade neu sortieren will. Die eigentliche Arbeit entsteht dabei immer im gemeinsamen Prozess.

Termine finden ab sofort am neuen Standort in Bern statt.
Weitere Informationen zu meiner Arbeit sowie die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme finden sich auf meiner Website.

Manchmal beginnt Veränderung genau dort, wo Raum entsteht.

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